Überweisung

Die Überweisungen ist im bargeldlosen Zahlungsverkehr ein Zahlungsinstrument, bei dem der zahlungspflichtige Kunde mittels Weisung an seine kontoführende Bank sog. Buchgeld zu Lasten seines Girokontos über das Institut des Zahlungsempfängers an diesen übertragen lässt. Buchgeld ist dabei schlichtweg eine Forderung des Kunden gegenüber seiner Bank auf Auszahlung von Bargeld, resultierend etwa aus einem Kontoguthaben oder aus einem Dispo- bzw. Kontokorrentkreditverhältnis. Diese Forderung wird im Verhältnis Bank-zu-Bank übertragen.

Muster der Bedingungen für den Überweisungsverkehr (Stand: 1. Februar 2014) zwischen Kunde und Bank

Der überwiegende Umsatzanteil an allen bargeldlosen Transaktionen entfiel in Deutschland im Jahre 2013 auf Überweisungen, deren Anteil seit Jahren stabil bei etwa 30 % aller unbaren Zahlungsinstrumente liegt. (Quelle: Wikipedia)

Bargeldlose Zahlungen in Deutschland durch Nichtbanken im Jahr 2013
Zahlungsinstrument Volumen
in Mio. €
Anteil (%) Transaktionen
in Mio. Stück
Anteil (%)
Überweisungen 57.058.258 80,9 6.272 31,5
Lastschriften 13.089.319 18,6 9.932 49,8
Schecks 198.644 0,3 32 0,2
Debitkarten/Electronic Cash 164.709 0,2 2.952 14,8
Kreditkarten 59.083 0,1 714 3,6
E-Geld-Funktion 108 0,0 32 0,2
Gesamt 70.570.121 100 19.934 100